Geodätische Koordinatensysteme

Die Lage eines Punktes auf einer Fläche lässt sich durch ein Zahlenpaar, Koordinaten genannt, festlegen. Die Koordinaten sind jeweils bezogen auf ein Ellipsoid, eine Kugel oder eine Ebene, d. h. auf die für Lagemessungen definierten Ersatzflächen der Erdoberfläche. Ihre zahlenmäßigen Werte werden entweder als zwei Winkel oder zwei metrische Längenmaße oder gemischt als ein Winkel und ein Längenmaß angegeben. Will man die Erdoberfläche in eine Ebene abbilden, so müssen die ellipsoidischen bzw. sphärischen Koordinaten in ebene Koordinaten umgeformt werden. Bei dieser geodätischen Abbildung beschränkt man sich, im Gegensatz zur kartographischen Abbildung, auf kleine Teile der Erdoberfläche, damit die prinzipiell nicht vermeidbaren Abbildungsverzerrungen in Grenzen bleiben und weitestgehende Ähnlichkeit zwischen Örtlichkeit und Abbildung erreicht wird. Das in Deutschland gebräuchlichste Abbildungssystem, das Gauß-Krüger Koordinatensystem, wird in Kapitel 1.1.3 vorgestellt.

Impressum
Geodätische Koordinatensysteme
Koordinatensysteme auf der Kugel und dem Rotationsellipsoid
Koordinatensysteme in der Ebene
Konforme Abbildung des Erdellipsoids in die Ebene durch Gauß-Krüger Meridianstreifen
Das UTM-System
Höhenreduktion
Geographisch Nord, Gitternord, Magnetisch Nord
   
Erstellt am 30. April 2001
Letzte Änderung: 25. Mai 2001, 17:52 Uhr.
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